Umberto Eco, ein Zauberer

Umberto Eco, ein Zauberer

Letzte Woche musste ich lesen, dass einer meiner absoluten Lieblingsautoren und Vorbilder diese Welt verlassen hat. Umberto Eco starb nach 84 Jahre und hat ein Werk hinterlassen, das unschätzbar mit seiner Liebe zur Literatur verbunden ist.

Ich glaube, ich kenne keinen so beeindruckenden Schriftsteller wie ihn. Für mich war „Der Name der Rose“ eine Epiphanie. Ich mochte den Film, absolut, aber als ich das Buch las, hat es mir die Augen geöffnet, hat mir gezeigt, welche Kraft Geheimnisse und Labyrinthe in unserem Innersten haben können. „Das Foucaultsche Pendel“ war ganz anders und doch gleichermaßen ein Märchen, eine Farce, eine Wirklichkeit, die nur einen Schritt neben der unseren liegen kann.

Meine Empfehlung lautet: Lesen. Eco darf und muss man lesen, um sich zu unterhalten und gleichzeitig zu lernen, wie eine fremde Welt im eigenen Kopf erschaffbar ist. Er bleibt ein großes Idol für mich, ein Leuchtturm im Nebel, aus was auch immer dieser Dunst besteht.

Ich habe heute einen kurzen Ausschnitt aus einem Interview gesehen, in dem er ein paar Philosopien für angehende Schreiber anbietet und muss sagen: „Verdammt, soweit habe ich gar nicht gedacht.“

Danke, Herr Eco.

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